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01. August 2012
Einladung: Hessen-Süd feiert am 25. August "50 Jahre SPD-Haus"

Ein Haus mit Geschichte

c)Aufbau Frankfurt

Der damalige Vorsitzende Erich Ollenhauer hatte das Frankfurter SPD-Haus am 25. August 1962 eingeweiht. Exakt auf den Tag 50 Jahre später lädt jetzt der Bezirk Hessen-Süd am 25. August 2012 ein, dieses historische Ereignis zu feiern - mit einer Ausstellung, aktuellen wie ehemaligen Politikerinnen und einem Kulturprogramm. Mit dabei sein werden Thorsten Schäfer-Gümbel, Gernot Grumbach, der Architekt Günther Balser, Heidi Wieczorek-Zeul, Oberbürgermeister Peter Feldmann und viele Weggefährten, Freunde und Unterstützer. Das Haus ist Gesicht, Denkfabrik und organisatorischer Motor der südhessischen SPD.

Das Haus mit den großen Glasfronten und dem Sitzungstrakt auf V-Stützen, wie es die Besucher von heute kennen, entstand aus einem Ideenwettbewerb des Bezirksvorstands von 1958. Den gewann schließlich der Frankfurter Architekt Günther Balser.

Sein Entwurf sah neben dem viergeschossigen Haupthaus einen auf V-Stützen stehenden Trakt vor, der zwei Sitzungssäle enthält. Das Freigelände war schon damals als Parkplatz vorgesehen. Zahlreiche Bauten in Frankfurt entstanden in dieser Zeit in diesem Stil. Nach nur einjähriger Bauzeit und Baukosten von rund 1,2 Millionen Mark wurde die neue Parteizentrale eingeweiht. Neben dem hessischen Ministerpräsidenten August Zinn kam auch der Parteivorsitzende Erich Ollenhauer nach Frankfurt.

Bis 1933 hatte die SPD Hessen-Süd im Gewerkschaftshaus in der Allerheiligenstraße ihre Büros. Nach 1945 war sie im kriegszerstörten Frankfurt Mieter in Häusern in der Gutleutstraße,
der Hanauer Landstraße und schließlich in der Bockenheimer Anlage. Dieses unter Denkmalschutz stehende Haus war in den 1950er Jahren zu klein geworden, so dass ein eigenes Haus für den damals stetig wachsenden Bezirk nötig wurde.

Heute sind in dem 1997/98 sanierten Gebäude die Büros des Bezirks und Unterbezirks Frankfurt untergebracht, außerdem Büros von Abgeordneten sowie von Verbänden und Firmen. 1981 wurde der Konferenztrakt Opfer eines Brandanschlags, angeblich von RAF-Sympathisanten. 1984 wurde das Gebäude von protestierenden Kurden besetzt.

Die SPD Hessen-Süd lädt am 25. August ein, gemeinsam mit dem Architekt Günther Balser, ehemaligen Bezirksvorsitzenden wie Heidi Wieczorek-Zeul, Willi Görlach und Armin Clauss sowie ehemaligen Bezirksgeschäftsführern einen Rückblick auf die bewegende Geschichte des Hauses zu halten.

25. August, 11 Uhr bis 16 Uhr
SPD-Haus Frankfurt,
Fischerfeldstraße 7-11,
60311 Frankfurt

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