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Meldung:

Wiesbaden, 29. Februar 2016

Günter Rudolph: Neue Fragen an die V-Mann Führung durch Temme und an Bouffier

UNA 19/2 NSU

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion Günter Rudolph kommentiert die heutige Zeugenvernehmung von Michel F. im NSU-Untersuchungsausschuss wie folgt:

„Der Zeuge überraschte mit seiner Aussage, dass er die Deutsche Partei nicht kennen würde und in keinem Fall Mitglied gewesen sei. Wenn aber diese Aussage – wie auch die von Benjamin Gärtner – zutreffen sollte, muss sich das Landesamt für Verfassungsschutz fragen lassen, worüber Benjamin Gärtner seinem damaligen V-Mann Führer tatsächlich berichtet hat.

Besonders bemerkenswert war aber auch, wie der Zeuge den V-Mann Benjamin Gärtner damals einschätzte. Er sagte, dass dies der ‚schlechteste V-Mann gewesen sei, den sich der Staat hätte aussuchen können‘. Dies begründet er damit, dass Benjamin Gärtner damals meist ab 15.00 Uhr betrunken auf dem Tresen gelegen habe.

Wir haben Benjamin Gärtner heute ebenfalls als sehr unsortiert erlebt. Dies wirft die Frage an den damaligen Innenminister Bouffier auf, weshalb ein so chaotischer V-Mann überhaupt geführt wurde und warum er 2006 als so wichtig eingestuft worden ist, dass die Polizei ihn damals nicht vernehmen durfte.“

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