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Pressemitteilung:

09. Juni 2017

Nach Ministeriumsversagen, HMWK in der Pflicht, der Hochschule für Musik in Frankfurt zu helfen!

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Ein Interview von Ex-Musikhochschulpräsident Thomas Rietschel in der FR hat das Versagen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) bei der Berufung von Robert Höldrich zum neuen Präsidenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt noch einmal offengelegt. Es hat deutlich gemacht, dass das Ministerium den gewählten Präsidenten ein halbes Jahr hingehalten hat, ohne ernsthaft mit ihm zu verhandeln. „Dieser Umgang mit einem hochqualifizierten Hochschulmanager ist ein Skandal an sich“, so Gernot Grumbach, Wissenschaftssprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Dieser Umgang habe erst den für das Frühjahr geplanten Amtsantritt Höldrichs verzögert und dann zur Absage geführt. Und dies bei einem Bewerber, der schon vor Amtsantritt ein hohes Engagement für die Hochschule gezeigt habe und der nach Informationen der SPD sogar Gehaltseinbußen gegenüber seiner jetzigen Tätigkeit in Kauf genommen hätte. Auch habe Höldrich schon vor seinem Amtsantritt Vorschläge zur Lösung einer Reihe von Zukunftsproblemen der HfMDK gemacht. „Wie man mit einem solchen Glückfall für die Hochschule so ignorant umgehen kann, ist unfassbar!“, so Grumbach.

Jetzt sei das Ministerium in der Pflicht, sich mit den Vorstellungen zur Weiterentwicklung der HfMDK ernsthaft auseinanderzusetzen, um bei einer neuen Präsidentenwahl die Rahmenbedingungen für einen zügigen Amtsantritt zu schaffen. „Ohne dass sich das Ministerium ernsthaft um gute Rahmenbedingungen für einen neuen Präsidenten bemüht, wird es schwierig, noch einmal so qualifizierte Kandidaten zu gewinnen. Das ist das Ministerium der Hochschule schuldig“, sagte Gernot Grumbach.


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