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Georg-August-Zinn-Preis

+Jürgen Habermas, Preisträger des Jahres 2012.
+Georg August Zinn

Preis der hessischen Sozialdemokratie zur Förderung von Rechtstaatlichkeit, Demokratie und sozialem Zusammenhalt in Hessen

Die Sozialdemokratie in Hessen erinnert mit dem Georg-August-Zinn-Preis an einen großen Staatsmann, den Mitmenschlichkeit und Weitsicht, Leidenschaft und Verantwortungsgefühl gleichermaßen kennzeichnen. Er wird an Menschen verliehen, die sich in vorbildhafter Weise um Rechtstaatlichkeit, Demokratie und den sozialen Zusammenhalt verdient gemacht haben. Der Georg-August-Zinn-Preis wird in der Regel alle zwei Jahre verlieren und ist mit 5.000 € dotiert.

Unter den hessischen Ministerpräsidenten nimmt Georg August Zinn (* 27. Mai 1901; † 27. März 1976) eine besondere Stellung ein. Seine 19jährige Amtszeit von 1950 bis 1969 ist bis heute unerreicht und er gilt aufgrund seines politischen Lebenswerkes als der bedeutendste hessische Ministerpräsident. Ziel seiner Politik war der soziale Rechtsstaat. Er kämpfte für ein angemessenes Gleichgewicht von Freiheit, sozialer Sicherheit und Gleichheit.

Georg August Zinn wollte die Versöhnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Er förderte ihre gesellschaftliche Integration, Ausstattung mit gleichen Rechten und ihre Möglichkeiten zur Teilhabe am Wohlstand.

2012 verlieh die SPD Hessen den Georg-August-Zinn Preis an Professor Dr. Jürgen Habermas für sein Wirken als Philosoph und seine Verdienste um die Demokratie in Europa.

Die bisherigen Preisträger

  • 2012: Prof. Dr. Jürgen Habermas für sein Wirken als Philosoph und sein Werk „Zur Verfassung Europas“
  • 2010: Steffi Jones für besondere Dienste um Fairness und Integration im Sport und in der Gesellschaft
  • 2007: Dr. Axel Ulrich für sein Werk „Politischer Widerstand gegen das Dritte Reich im Rhein-Main-Gebiet“
  • 2005: Dr. Johanna Kübler für ihr Werk „Die Säulen der Europäischen Union: einheitliche Grundrechte? Zur Grundrechtsdivergenz zwischen der ersten und dritten Säule am Beispiel des Datenschutzes“
  • 2002: Dr. Matthias Meusch für sein Werk „Von der Diktatur zur Demokratie Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Hessen (1956-1968)“




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