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PRESSEMITTEILUNG:
22. Januar 2012
Gesundheit
Dr. Thomas Spies (SPD): E-Zigaretten müssen auf Gesundheits-Risiken überprüft werden
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Sogenannte E-Zigaretten drängen seit kurzem als Zigarettenersatz auf den Markt. Sie produzieren keinen Rauch, sondern Dampf und enthalten neben Nikotin auch Lösungsmittel wie Propylenglycol, das auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird. In Bayern, Nordrhein-Westfalen und Bremen ist der Verkauf bereits verboten. Dort wurde – wie in einigen Fällen auch schon vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte - die Nikotinlösung als Arzneimittel eingestuft. Dann wäre eine arzneimittelrechtliche Prüfung erforderlich.
Spies will mit einer kleinen Anfrage jetzt erfahren, wie die Verkaufslage von sogenannten E-Zigaretten in Hessen ist, welche Stoffe in welcher Menge verdampft werden und welche Risiken dafür bekannt sind oder vermutet werden. Zudem soll sich die Landesregierung erklären, ob sie dem Beispiel aus Bayern, NRW und Bremen folgen wird und den Verkauf zumindest bis zu einer Risikoklärung ebenfalls unterbinden oder – für starke Raucher – an eine ärztliche Verordnung koppeln wird.



