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Wiesbaden, 29. Dezember 2008
Thorsten Schäfer-Gümbel: Bildung ist das wichtigste landespolitische Thema
SPD präsentiert Großflächenplakate
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Mit Roland Koch seien untrennbar verbunden die völlig missglückte Einführung der verkürzten Gymnasialzeit (G8), die Studiengebühren und viel zu große Klassen. „Mit kosmetischen Korrekturen ist es nicht getan, Hessens Schulen brauchen einen echten Neuanfang. Den gibt es mit Roland Koch nicht“, sagte Schäfer-Gümbel. „Die Hessen-SPD hat mit dem ‚Haus der Bildung’ ein Konzept aus einem Guss – von der frühkindlichen Bildung bis zur Studiengebührenfreiheit – das dem Grundsatz Rechung trägt, dass kein Kind zurückgelassen wird.“
Gerade bei Eltern, Lehrern und Schülern treffe die provokative Frage „Wirklich wieder Koch?“ den Nerv. „Koch, Wolff, Banzer – alle drei Namen stehen gleichermaßen für eine völlig verfehlte Schulpolitik, die Chancengleichheit verhindert und mit immer neuen Bildungshürden die soziale Auslese verschärft hat.“
Schäfer-Gümbel kritisierte Kochs Beschäftigung mit der Wirtschaftskrise als vordergründig, wie auch die heute von der CDU präsentierten Plakate zeigten. „Herr Koch redet nie über seine Bilanz – das hat seine Gründe. Heute vor einem Jahr hat die CDU ihr Plakat zur Jugendkriminalitätskampagne vorgestellt. Jetzt setzt Herr Koch auf das Thema Wirtschaftskrise. Im Grunde hat sich nichts verändert: Roland Koch ist ein politischer Wellenreiter Er selbst bewegt nur wenig, sondern schwimmt auf jeder Welle mit“, sagte Schäfer-Gümbel. „Herr Koch ist kein Krisenmanager, sondern will Krisengewinnler sein.“
Dokumente:
Plakat: Neue Schule, Neue Arbeit, Neue Energie - Neuer Ministerpräsident
Plakat: G8 Schulstress, Studiengebühren, Große Klassen - Wirklich wieder Koch?







