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Wiesbaden, 03. Januar 2009
Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) fordert von Koch und Weimar klare Absage an deutliche Gehaltserhöhung für Fraport-Vorstand
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„Den Beschäftigten der Fraport drohen massive Gehaltseinbußen, da wäre es respektlos gegenüber den Mitarbeitern und ihren Familien, wenn das Top-Management sich selbst bedienen würde“, sagte Schäfer-Gümbel in Wiesbaden.
Schäfer-Gümbel forderte, dass sich das Land Hessen als Miteigentümer der Fraport dafür einsetzen müsse, die drohenden Gehaltseinbußen der Beschäftigten zu verhindern. Der SPD-Spitzenkandidat hatte sich in der vergangenen Woche beim Konzernbetriebsrat der Fraport ausführlich über die aktuelle Lage informiert. In diesem Zusammenhang machte Schäfer-Gümbel sich für den Verbleib der Bodenverkehrsdienste bei der Fraport-Mutter stark. Betroffen von den momentanen Ausgliederungsplänen seien rund 5500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich. Auch den Beschäftigten im Bereich Fluggastsicherheit drohten erhebliche Einbußen, zumal es der Landesregierung nicht gelungen sei, die versprochene Landesgesellschaft für Fluggastsicherheit gegenüber Bundesinnenminister Schäuble (CDU) durchzusetzen. „Hier hat Ministerpräsident Koch auf ganzer Linie versagt.“
Die aktuelle Diskussion über die Managementgehälter bestätige einmal mehr, dass Roland Koch die Interessen der Beschäftigten ignoriere und falsche Prioritäten setze. „Roland Koch war immer der Verfechter von Armutslöhnen und ein Gegner von Kündigungsschutz und Mindestlohn. Unvergessen ist auch sein Einsatz für Steuererleichterungen für ausländische Manager.“
Links:
"Fraport - Bonus für den Vorstand" - Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Januar 2009
Homepage von Thorsten Schäfer-Gümbel



