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PRESSEMITTEILUNG:
04. Juni 2009
Michael Roth zur „Präsenzquotenaffäre“:
Koch-Mehrin schadet Europa
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Koch-Mehrin sei kein gutes Vorbild als Parlamentarierin, so Roth. Sie schade mit ihrem Verhalten rund um ihre „Präsenzquoten-Affäre“ der Politik insgesamt und erweise sich einen Bärendienst, ihr mangelhaftes Engagement im Europäischen Parlament auch noch per einstweiliger Verfügung gegen Presseorgane verheimlichen zu wollen. „Wenn man gute Gründe hat, dem Parlament, welchem man angehört, fern zu bleiben – dann raus damit. Was aber nicht geht: Parlamentssitzungen schwänzen und nebenher Vorträge halten.“
„Bitter“ nannte Roth, dass das Fehlverhalten einer FDP-Abgeordneten die Schlussphase des Europawahlkampfes bestimme, wo doch die Frage der sozialen Dimension der Europäischen Union, die Sicherung von guter Arbeit in der Krise und die Regulierung der Finanzmärkte im Mittelpunkt stünden.



