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PRESSEMITTEILUNG:
05. November 2009
Solidarität mit Opelanern – Kritik an EU
Thorsten Schäfer-Gümbel fordert Klarheit von GM und Konzept für Europa
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Der Verwaltungsrat von General Motors habe lediglich entschieden, Opel nicht zu verkaufen und die einzig vorliegende Strategie für die Tochter, nämlich das Magna-Konzept, abzulehnen. „Es gibt aber weder einen Sanierungsplan, noch ein Restrukturierungskonzept“, so Schäfer-Gümbel. Das müsse sich schnell ändern.
Scharfe Kritik übte der SPD-Fraktionsvorsitzende an Teilen der Bundesregierung. Es habe im Frühjahr ein „Zeitfenster“ gegeben, wo im Rahmen der Bürgschaftsentscheidungen für Opel mit der Übertragung von Anteilen als Sicherheit ein Neuanfang für den Rüsselsheimer Automobilbauer möglich gewesen wäre. „Wir hätten damals den Sack zumachen können, aber Minister zu Guttenberg hat dies torpediert und diese Strategie unterlaufen.“
„Rein ideologisch“ nannte Schäfer-Gümbel die Industriepolitik der Europäischen Kommission und kritisierte, dass deren Verhalten nicht zur Rettung von Opel beigetragen habe – und dies aufgrund einer „sehr formalen Betrachtung, die ich dezidiert hinterfrage.“



