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PRESSEMITTEILUNG:
27. November 2009
Thorsten Schäfer-Gümbel zur Ablösung von Brender
Unerbittlicher Einschüchterungsversuch gegenüber dem Journalismus
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Der Vorgang sei „erhellend“ im Hinblick auf den autoritären Führungsanspruch Kochs. Dieser wolle in Deutschland „italienische Verhältnisse“ herbeiführen und zwar „in ihrer schlechtesten Ausprägung, nämlich jener Silvio Berlusconis, der unabhängige Berichterstattung im Fernsehen unmöglich zu machen versucht“, so Schäfer-Gümbel. „Wir wollen aber kein Staatsfernsehen, wir wollen Journalisten, die auch in schwierigen Zeiten Rückgrat beweisen, nachfragen, nachbohren, dran bleiben, loben, kritisieren, den Menschen politischen Vorgänge erklären und am Ende des Tages auch ihre Meinung sagen.“
Der Hessische Ministerpräsident habe seine Funktion missbraucht, habe nicht für Hessen gehandelt sondern ausschließlich parteipolitisch für seine CDU. „Das wirft massive Rechtsfragen auf, die in den nächsten Wochen und Monaten geklärt werden müssen“, so Schäfer-Gümbel.



