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PRESSEMITTEILUNG:
08. Dezember 2009
Hessen muss gegen schwarz-gelben Steuerwahnsinn stimmen
Gisela Stang und Burkhard Albers: Stopp den Kahlschlag in den kommunalen Kassen
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„So kann es nicht weiter gehen. Die Kommunen werden auf der einen Seite aufgefordert, ihre Haushalte zu konsolidieren – und dabei von den Aufsichtsbehörden überwacht. Das Land und der Bund vereinbaren aber auf der anderen Seite ein Konjunkturpaket nach dem anderen und verzichten bewusst auf Steuereinnahmen. Das gleicht doch einem Himmelsfahrtskommando“, so die beiden sozialdemokratischen Kommunalpolitiker.
In Hessen setze die Landesregierung jetzt dem Ganzen noch die Krone auf: Die hessischen Kommunen stünden vor dem „schlimmsten Verteilungskampf der letzten Jahrzehnte“, so Stang und Albers. Und in einer solchen Situation kürze Roland Koch ab dem Jahr 2011die Mittel im Kommunalen Finanzausgleich um 400 Millionen Euro - und zwar Jahr für Jahr. Sein Finanzminister begründe das mit der Notwendigkeit, die die schlechte öffentliche Finanzlage mit sich bringe, scheue aber nicht davor zurück, freiwillig auf 100 Millionen an Einnahmen zu verzichten. „Im Grunde ein Skandal, auf den es nur eine Antwort geben kann: Hessen muss gegen den Kahlschlag der Kommunen endlich ein deutliches Zeichen setzen und im Bundesrat gegen den Bund und für seine Städte und Gemeinden stimmen“, so Stang und Albers.




