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PRESSEMITTEILUNG:
17. Februar 2010
FDPler Hahn und Rentsch nur im Austeilen gut
Westerwelle fegt als Wirbelsturm durch die sozialen Sicherungssysteme
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„Wer über Hartz IV reden will, der muss zuerst einmal über Mindestlöhne sprechen“, so Schäfer-Gümbel. Denn der Lohn sollte vom Arbeitgeber gezahlt werden, nicht vom Steuerzahler. „Im unteren und untersten Lohnsegment versagt der Markt völlig. Deshalb können viele Menschen ihr Leben nicht alleine bestreiten, obwohl sie den ganzen Tag hart arbeiten. Um diese Tatsache drücken sich die Freidemokraten schon immer, seit über einer Woche bekämpfen sie die Wirklichkeit aber mit ideologischen Eifer der besonderen Art, vorneweg Westerwelle.“
Schäfer-Gümbel nannte das Lohndumping im zurückliegenden Jahrzehnt einen „wesentlichen Grund für die schlimme Lage am Arbeitsmarkt“. Leistung werde in bestimmten Berufen und Tätigkeiten schon lange nicht mehr gerecht bezahlt. Deutschland sei mittlerweile Spitzenreiter im Niedriglohnsektor. „Eine riesige Gruppe von Arbeitnehmern wurde geschaffen, die mit eigener Hände Arbeit weder für sich, geschweige denn für ihre Familie genug verdienen, ohne dass der Staat unter die Arme greift.“ Hier sei die „Wurzel des Übels“ zu finden, nicht in zu hohen Unterstützungsleistungen.
Der FDP-Landesvorsitzende Hahn und sein Fraktionschef Rentsch seien nach den Worten Schäfer-Gümbels „nur im Austeilen gut, im Einstecken miserabel und mimosenhaft.“ Wer aber auf Langzeitarbeitslose und die Schwächsten in einer Gesellschaft einprügle, der müsse auch einen Konter vertragen.
Meldungen:
Freidemokraten sprechen von Leistung, meinen aber Herkunft.



