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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 22. März 2010
PKW-Maut
Autofahrer sollen Steuersenkung für Reiche und Hoteliers bezahlen
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Der Bundesverkehrsminister zeige sein wahres Gesicht. Die SPD-Bundestagsfraktion hatte in der Schlussabstimmung über den Bundeshaushalt ein klares Nein zur PKW-Maut gefordert. Mit ihrem Abstimmungsverhalten strafe die schwarz-gelbe Regierungskoalition sich selbst Lügen. Die Beteuerungen der Kanzlerin Merkel, Autofahrer nicht durch eine PKW-Maut zu schröpfen, seien nun widerlegt. „Es geht wohl nicht mehr um ob, sondern nur noch um das wie“, so Frankenberger.
„Eine flächendeckende PKW-Maut schafft einen bürokratischen Aufwand, der in keinem Verhältnis zu den Einnahmen steht. Eine streckenbezogene PKW-Maut, zudem auch für Bundes- und Landstraßen, lehnen wir auch aus datenschutzrechtlichen Gründen ab. Wir wollen nicht, dass Bewegungsprofile erstellt werden können. Eine PKW-Maut, die nur auf Autobahnen eingeführt wird, vergrößert durch den Maut-Ausweichverkehr Umweltschäden und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit auf Landstraßen und in Ortschaften. Eine PKW-Maut ist aber unsozial, weil besonders in den Flächenländern Arbeitnehmer und Familien auf das Auto angewiesen sind. Wir werden den hessischen Verkehrsminister fragen, wie Hessen als Flächen- und Pendlerland sich im Bundesrat dazu verhalten wird“, sagte Frankenberger abschließend.



