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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 25. März 2010
Betreuungsgutscheine
Verlässliche Förderung der Kitas statt Gutscheinexperimente
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„Für den Ausbau und die Qualitätsverbesserung brauchen die Kommunen und die Träger vor allem eine ausreichende und verlässliche Finanzierung. Im ländlichen Raum wird das Modell eher zu Abwanderungen und damit zur Bestandsgefährdung bestehender Einrichtungen führen.“ Weitere Träger würden unter keinen Umständen entstehen. In den Städten und im Rhein-Main-Ballungsraum sei bereits jetzt eine große Trägervielfalt vorhanden, die Wahlprobleme entstünden durch Platzmangel. Aber Betreuungsgutscheine seien kein Anreiz für Träger, zusätzliche Kapazität zu schaffen, weil gerade das Instrument nicht zur Verlässlichkeit der Finanzierung beitrage.
„Wer zusätzliche Plätze will, muss zusätzliche Plätze finanzieren. Und wer Qualitätsverbesserung will, darf an den neuen Personalstandards festhalten und der muss den Kommunen die dadurch entstehenden zusätzlichen Personalkosten aus Gründen der Konnexität in vollem Umfang erstatten“, sagte Merz.



