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PRESSEMITTEILUNG:
31. März 2010
Rotstift-Politik
Einsparungen im Bildungsbereich resultieren aus kurzsichtiger Finanzpolitik
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Mit der angekündigten Streichung von 45 Millionen Euro im Schulbereich rücke die versprochene 105prozentige Lehrerversorgung in immer weitere Ferne. „Schon im laufenden Haushalt ist dieses Versprechen gekappt worden. Im nächsten wird es nicht anders sein“, sagte der Sozialdemokrat. Die offensichtlich geplante Kürzung bei den Vertretungsmitteln treffe direkt und unmittelbar die Unterrichtsversorgung.
Auch die Kürzungen bei den Hochschulen seien „alles andere als zukunftsweisend“, sagte Schäfer-Gümbel. „Fest steht, dass das Hochschulbudget im Jahre 2011 zunächst um 30 Millionen Euro gekürzt werden soll. Die vage Hoffnung, es in späteren Jahren aufgrund von Steuermehreinnahmen verbessern zu können, ist angesichts der desaströsen Finanzpolitik von Schwarzgelb nicht mehr als Schall und Rauch.“ Gerade angesichts des steigenden Drucks auf die Hochschulen wegen der Doppeljahrgänge aufgrund von „G8“ sei es unverantwortlich, wenn die Hochschulen keinen Euro zusätzlich aus dem Topf des Landes für die Grundfinanzierung erhalten würden.



