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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 25. April 2010
Energie
Manfred Görig (SPD) sieht Meilenstein für die Energiewende
SPD-Entwurf für Vorrang Erneuerbarer Energien geht in die zweite Runde
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„Wir kommen damit dem Ziel einen Riesenschritt näher, Hessen zum Vorreiterland für Erneuerbare Energien zu machen. Vorausgesetzt, die politische Mehrheit im Landtag nimmt unsere Vorschläge an. Wir erwarten eine offene und vorurteilsfreie Beratung dieses Entwurfs, den wir über Monate mit hoch qualifizierten Juristen und mit breiter Beteiligung vieler Fachleute erstellt haben“, sagte Görig.
Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion setzt einen Schwerpunkt bei der Landesplanung. Dort solle die Nutzung Erneuerbarer Energien als vorrangiger öffentlicher Belang verankert werden. „Das bedeutet das Ende der investitionsfeindlichen Verhinderungsplanung des Landes“, sagte Görig. 1,5 Prozent der Landesfläche sollten – ohne Anbauflächen für Biomasse - als Vorranggebiete vorgesehen und die Regionalpläne entsprechend angepasst werden.
Besondere Bedeutung komme der Vorbildfunktion des Landes zu. Hier insbesondere mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz, zum Beispiel bei öffentlichen Gebäuden und beim Fuhrpark des Landes. Neu sei die Vorgabe, dass für den Gebäudebestand des Landes ein energetischer Sanierungsplan erstellt werden soll. Bei der klimafreundlichen Umstellung des Fuhrparks wolle die SPD-Fraktion strengere Vorgaben. Der Gesetzentwurf sehe jetzt vor, den Kohlendioxid-Ausstoß als Maßstab anzusetzen: Ab sofort solle für neu angeschaffte Fahrzeuge eine Obergrenze bei 140 Gramm und 2012 bei 120 Gramm pro gefahrenem Kilometer gelten. Ein Landeskataster für Erneuerbare Energien solle dazu beitragen, tatsächlich alle Potentiale der Erneuerbaren Energien zu erschließen.



