Hauptinhalt
PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 21. Mai 2010
Verbraucherschutz
Petra Fuhrmann (SPD): Kein Klebefleisch in hessischen Kühlregalen
![]() | |
Fuhrmann begrüßte das mit knapper Mehrheit und gegen die Stimmen von Konservativen und Liberalen durchgebrachte Veto des EU-Parlaments gegen die von der EU-Kommission geplante Zulassung des Enzyms für die Wurstherstellung. „Es ist höchste Zeit, dass sich auch die Landesregierung gegen derartige Manipulationen der Lebensmittelbranche ausspricht.“ Immer mehr Mogelpackungen in den Regalen, immer dreistere Kunstprodukte im Supermarkt seien ein dringender Grund zu handeln.
„Die Klebe-Technik ist auch gesundheitlich nicht unbedenklich“, kritisierte Fuhrmann. „Die vielen Einzelteile mit ihrer größeren Oberfläche bergen ein viel größeres Risiko, von Salmonellen und Bakterien befallen zu werden.“
Zudem wies die SPD-Politikerin darauf hin, dass Verbraucherinnen und Verbraucher auch nicht erkennen könnten, dass es sich bei ihrem Schinken eigentlich um Klebefleisch handelt „Ich erwarte von der Verbraucherministerin, dass sie die dreiste Verbrauchertäuschung beendet und sich für eine Kennzeichnungspflicht aller Stoffe einsetzt, die zum Zusammenkleben von Fleisch und Wurst verwendet werden.



