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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 11. Juni 2010
Opel/Bildungsgipfel
Ein Ministerpräsident auf Abruf schwächt Hessens Verhandlungsposition
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Auch auf die Art, wie Frau Merkel die Länder beim Bildungsgipfel habe auflaufen lassen, müsste eine drastische Antwort aus Hessen kommen, die aber einem Ministerpräsidenten auf Abschiedstour nicht mehr abgenommen werde. „Für die Kanzlerin ist Herr Koch offenbar schon ein Mann von gestern. Aber Hessen kann es sich nicht leisten, bis zum 31. August nicht ernst genommen zu werden.“
Rudolph warf der Bundeskanzlerin im Zusammenhang mit Opel „klaren Wortbruch“ vor. „Wer in Wahlkampfzeiten unter dem Opel-Logo posiert, muss hinterher auch für die Arbeitsplätze kämpfen. Aber Frau Merkel stellt ihr Engagement für Opel ein, um die Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten nicht zu gefährden. Sie ist bereit, Opel-Arbeitsplätze gegen den Arbeitsplatz von Herrn Wulff zu tauschen, das ist ein politisches Jammerspiel.“



