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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 23. Juni 2010
Manfred Görig (SPD): Bei Erneuerbaren Energien trägt Hessen die rote Laterne
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Ein herausragender politischer Schwerpunkt sollte die Energiepolitik werden, der Titel „Musterland Erneuerbarer Energien“ angestrebt werden. Ergebnis? Das Reformtempo liege bei Null. In der gegenwärtigen Debatte offenbare sich die ganze Absurdität der Situation: Die Opposition erarbeite aus den Vorschlägen der Regierungsexperten Reformvorschläge. Während SPD und Bündnis 90/Die Grünen Gesetzentwürfe präsentierten, legten Landesregierung, CDU und FDP die Hände in den Schoß. „Die wichtigsten Handlungsempfehlungen Ihres eigenen Konzeptes setzen wir um und Sie lehnen sie ab“ sagte Görig.
Der SPD-Politiker bemängelte, dass die Regierung zwar auf Aufklärung und Beratung setze, doch nichts dafür tue. „Sie setzen auf den Markt und die Einsicht, doch Sie fördern das in keiner Weise. Wohin Sie Hessen damit gebracht haben, sehen wir: Hessen teilt sich mit dem Saarland die Rote Laterne bei den Erneuerbaren Energien. Hessen ist zum Musterland der Konzeptionslosigkeit und Verhinderung geworden! Sie verkennen völlig die Chancen für unser Bundesland auf allen entscheidenden Märkten, in der Forschung und Entwicklung, in der Produktion, im Vertrieb und auf dem Arbeitsmarkt. Vom Klimaschutz gar nicht zu reden.“
Die Gesetzentwürfe der Grünen deckten sich zwar weitestgehend mit dem Entwurf der SPD, gleichwohl gebe es einige entscheidende Unterschiede: „Die Grünen gehen nicht weit genug, sie nehmen nicht alle Möglichkeiten in Anspruch, die wir in Hessen zur Verfügung haben“, sagte Görig.



