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PRESSEMITTEILUNG:
Wiesbaden, 30. September 2010
Familienkarte
Gerhard Merz (SPD): Eine familienpolitische Quacksalberei
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Die Landesregierung bleibe vielmehr sowohl beim Ausbau als auch bei der Qualitätsverbesserung der Kinderbetreuung – Stichwort Mindestverordnung - einen entschlossenen eigenen Beitrag schuldig. Sie habe bei der Finanzierung von familienunterstützenden Beratungs- und Hilfsangeboten wie Erziehungs- und Schuldnerberatung, Familienbildungsstätten und Mütterzentren einen einzigartigen Kahlschlag zu verantworten und damit die Situation hier verschlechtert. Und sie entziehe den Kommunen genau die Mittel, die diese bräuchten, um für eine tatsächliche und dauerhafte Entlastung von Familien durch Aufrechterhaltung einer leistungsfähigen und bezahlbaren kommunalen Infrastruktur (Schwimmbäder, ÖPNV, Bibliotheken, Musikschulen etc.) zu sorgen.
„Damit wird wahrscheinlich auf lange Zeit hin die Chance vertan, eine sinnvolle ‚Familienkarte‘ einzuführen – mit echter Unterstützung der Familien durch Förderung von Bildung, Kultur und Vereinssport“, sagte Merz.



