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KOMMUNALWAHL 2011

Entschieden für eine bessere Bildung

Bildungspolitik ist Landespolitik. Deshalb darf das Land die Kommunen hier nicht alleinlassen. Die Kommunen brauchen ausreichende und verlässliche finanzielle und beratende Unterstützung des Landes. Die Beschlüsse des nationalen Bildungsgipfels von 2009 sind ein unverzichtbarer Schritt. Rückwärtsgewandte Überlegungen, diese Entwicklung umzukehren und im Bereich der Bildung zu sparen erteilen wir eine klare Absage.

Den Nachwuchs stärken im „Haus der Bildung“

Die soziale Auslese des bestehenden Schulsystems wird von Schwarz-gelb nicht angegangen. Vermeintlich leistungsschwache Kinder aus bildungsfernen oder prekären Verhältnissen werden in den Schulen weiterhin aussortiert statt gefördert.
Unser Ziel ist das „Haus der Bildung“. Wir setzen uns für den Ausbau echter Ganztagsschulen als Schnittstelle zwischen gesellschaftlichen Bereichen von der Wirtschaft über den Sportverein bis zur Theatergruppe ein. Wir kämpfen für die Schule als selbstständiges kommunales Begegnungszentrum mit kostenlosem Mittagstisch, verbunden mit einem pädagogischen Betreuungsangebot, Sport, kulturellem Lernen und Nachhilfeangeboten. Wir setzen uns ein für längeres gemeinsames Lernen und den Ausbau der Schulsozialarbeit ein.

Ausreichende und zeitlich flexible Betreuungsmöglichkeiten

Betreuung, Erziehung und Bildung stehen für uns gleichrangig nebeneinander. Deshalb setzen wir uns für die Einführung landesweit geltender Frühförderung unserer Kinder ein. Der Bildungsauftrag muss im Rahmen der Kinderbetreuung verstärkt wahrgenommen werden, ohne dass dadurch eine Verschulung eintritt. Dafür muss entsprechend geschultes Personal eingesetzt werden. Andere Bildungsträger wie Vereine, Musikschulen und Volkshochschulen sollen dazu durch direkte Angebote für die Kinder sowie durch Weiterbildungsangebote für die Fachkräfte beitragen.
Gemäß unserem Grundsatz, dass Bildung für alle gleichermaßen zur Verfügung stehen muss, wollen wir die entgeltfreie Kita.


Zu unserer Broschüre HESSENGERECHT.