Kleinere Klassen – mehr echte Lehrer

Die Plakate zeigen ein markantes „Y“ als Symbol für die Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti. Das „Y“ war schon auf der Sommertour der SPD-Spitzenkandidatin ein „Eye-Catcher“ der Kampagne. „Das werden wir so fortsetzen. Das Y steht für Frau Ypsilanti und das Y ist das Symbol für eine bessere Bildungspolitik, für ein Umsteuern in der Energiepolitik und für ein soziales Hessen.“

„Inzwischen ist es politisches Allgemeingut, dass die Schulklassen in Hessen seit dem Versprechen der Unterrichtsgarantie durch diese Landesregierung bis an die Grenze aufgefüllt werden. Die Rechnung der CDU ist ganz simpel: Je mehr Schüler in der Klasse, desto weniger Klassen insgesamt, desto geringer die benötigte Zahl der Lehrerstellen. Flexibilität bei der Klassenbildung wurde also auf dem Altar der Unterrichtsgarantie geopfert“, sagte heute der Generalsekretär der SPD Hessen, Norbert Schmitt.

Noch in guter Erinnerung seien die Versuche der Landesregierung, mit der Einführung von Richtwerten zur Klassenbildung kleine Klassen und Schulen auszutrocknen, so Schmitt.

Nach dem Regierungswechsel im nächsten Frühjahr werde es die Wolff-Schule nicht mehr geben. Schritt für Schritt müssten sich die hessischen Schulen verändern – im Sinne längeren gemeinsamen Lernens. „Wir werden die Richtwerte zur Klassenbildung wieder abschaffen“, sagte Schmitt.

Das SPD-Programm „Haus der Bildung“ werde am kommenden Samstag (1. September) in Wiesbaden beim SPD-Fraktionsforum präsentiert und diskutiert.