Koch bekommt mieses Zeugnis des Koalitionspartners für Pfusch bei A 44

Mit der Einberufung einer Task Force für den Ausbau der A 44 in Nordhessen stellt der Koalitionspartner Posch dem Ministerpräsidenten ein „mieses Zeugnis für den bisherigen Pfusch beim Ausbau der A 44 aus“, sagte heute der Generalsekretär der hessischen SPD, Michael Roth, in Wiesbaden.

„Letzte Woche sagte Minister Posch, Koch dürfe sich nicht als Autobauer aufspielen, in dieser Woche bescheinigt er ihm Versagen als Straßenbauer. Es knirscht gewaltig im Gebälk der schwarz-gelben Koalition.“

1999 habe Roland Koch kritisiert, dass man auf der A 44 nur mit dem Finger auf der Landkarte fahren könne. Daran habe sich aber in den zehn Jahren seiner Regierungszeit nichts geändert. „Der Ausbau der A 44 unter Roland Koch ist eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Und das alles zu Lasten der Anlieger, die seit Jahren auf eine Verbesserung der Lage warten.“

Mit der Einrichtung einer Task-Force entspreche Wirtschaftsminister Posch im Wesentlichen den Vorschlägen der SPD aus dem Wahlkampf 2008, die der FDP-Politiker damals aber noch vehement abgelehnt habe. „Wir freuen uns, dass Herr Posch endlich von der SPD lernt.“