„Freifunk – WLAN für Flüchtlingsunterkünfte

Der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement in dieser Woche der Initiative „Freifunk – WLAN für Flüchtlingsunterkünfte“. „Durch das Internet können Flüchtlinge Kontakt zu ihren Familien halten, kostenloses WLAN in den Unterkünften erleichtert dies sehr. Mein Dank gilt den Menschen, die sich dafür einsetzen“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes gemeinnütziges Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

Flüchtlingen wird durch einen Internetzugang der Neustart in dem fremden Land erleichtert. Es ist einfacher mit dem Netzzugang, von der Unterstützung der Sozialarbeiter und Ehrenamtlichen unabhängig zu werden. Bei der eigenständigen Suche nach Wohnungen, Jobs und Sprachkurs-Angeboten sind die Flüchtlinge auf das Internet angewiesen.

Hier setzt die Initiative von Freifunk an. Das Schicksal von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, lässt die Freifunker nicht kalt und die Bereitschaft zu helfen ist groß. Über das Freifunknetz könnten sie kostenfrei Kontakt zu Angehörigen aufnehmen, sich über ihre neue Stadt informieren und auf lokale Informationsangebote sowie auf Informationen aus ihrer Heimat zugreifen.

Einige Freifunkgruppen stoßen an Grenzen, die ihnen die Verwaltung setzt. Viele Städte haben sich bisher kaum mit dem Thema Freifunk auseinander gesetzt und fürchten – unberechtigter Weise – rechtliche Konsequenzen bei der Entscheidung für diese unkonventionelle, schnelle Lösung.

Aktuell sind viele Freifunker in Gesprächen mit Ihren Stadtverordneten und Kirchenvertretern, in einigen Städten und Gemeinden konnten sie bereits konkret aktiv werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://freifunk.net/blog/2015/01/lieber-fuer-menschen-als-gegen-irgendwas