Thorsten Schäfer-Gümbel gewinnt mit Kompetenz und Mut zur Gestaltung

Bild: Elvedin Goljica

TV-Duell zur Landtagswahl

Nach dem TV-Duell zur Landtagswahl im hr-fernsehen zwischen SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel und Ministerpräsident Volker Bouffier hat die hessische SPD Generalsekretärin Nancy Faeser ein klares Fazit gezogen:

„Thorsten Schäfer-Gümbel hat dieses Duell mit viel Kompetenz, dem Mut zur Gestaltung der wichtigsten Zukunftsthemen und souveräner Haltung klar gewonnen. In allen Themen brachte er es auf den Punkt, während der Amtsinhaber vielfach damit beschäftigt war, Verantwortung abzustreiten und sich in wolkigem, unbegründeten Eigenlob zu verlieren. Das war nicht nur ein Punktsieg für Thorsten Schäfer-Gümbel, das war schon fast ein k.o.“

Mit der Forderung, die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern künftig zu vergüten, hat Thorsten Schäfer-Gümbel eine klare Perspektive dafür aufgezeigt, Fachkräftemangel in diesem wichtigen Bereich entgegenzusteuern.

In allen wichtigen Fragen – Wohnungsbau, Bildung, Mobilität – hat Thorsten Schäfer-Gümbel die Konzepte der SPD dargelegt. Während Herr Bouffier in der Wohnungspolitik einen politischen Offenbarungseid geleistet hat und die Politik für Wohnungsmangel und explodierende Mieten nicht in der Verantwortung sieht, hat Thorsten Schäfer-Gümbel klar angekündigt, in zehn Jahren 60.000 Wohnungen für Normal- und Geringverdiener und zusätzlich 10.000 Wohnungen für Auszubildende und Studierende zu fördern. Unter CDU-Regierung wurden rund 60.000 Wohnungen privatisiert und Thorsten Schäfer-Gümbel kann stolz darauf sein, noch nie seine Hand für eine Wohnungsprivatisierung gehoben zu haben.

Ministerpräsident Bouffier hat heute zugeben müssen, dass es Unterrichtsausfall gibt, was diese Landesregierung jahrelang bestritten hat. Eine Lösung für das Problem hat er jedoch nicht benannt, sondern sich wie üblich hinter Statistiken versteckt. Thorsten Schäfer-Gümbel hat hingegen die entscheidenden Maßnahmen benannt: Mehr Lehrerinnen und Lehrer, Bürokratie entrümpeln, mehr Wertschätzung für den Lehrerberuf, was auch heißt, endlich Schluss mit den Befristungen zu machen. Mit Thomas Schwarze würde Thorsten Schäfer-Gümbel endlich einen Praktiker an die Spitze des Kultusministeriums setzen, der die Probleme nicht ignoriert, sondern löst.

Die hessische SPD steht für gebührenfreie Bildung von der Krippe bis zum Meisterbrief oder Masterabschluss. Auch dies hat Thorsten Schäfer-Gümbel heute noch einmal ganz klar gemacht.

Beim Thema Verkehr und Infrastruktur beklagt Herr Bouffier gern die langen Planungszeiten für Straßen und Schienen von über 30 Jahren. Thorsten Schäfer-Gümbel hat den Finger in die Wunde gelegt, dass die CDU fast 20 Jahre dieser verlorenen Zeit in Hessen regiert hat.

Geradezu dreist ist die Behauptung von Volker Bouffier, nicht viele Menschen seien von Straßenausbaubeiträgen betroffen. Die Welle der Empörung über die teilweise immensen Summen, die Bürgerinnen und Bürger bezahlen müssen, hat diesen immer weltfremder auftretenden Ministerpräsidenten anscheinend nicht erreicht. Mit der SPD werden die Straßenausbaubeiträge abgeschafft.

„Mein persönliches Fazit: Sachkunde und Haltung haben gegen wolkige, ausschweifende Floskeln klar gewonnen. Nähe zu den Menschen hat gewonnen gegen abgehobene Fernsicht aus der Staatskanzlei. Thorsten Schäfer-Gümbel hat heute überzeugt, Volker Bouffier nicht“, so Nancy Faeser.

Bild: Elvedin Gojilca

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