Tobias Eckert

Der Landtagsabgeordnete Tobias Eckert soll für die SPD Hessen Beauftragter für Digitalisierung werden.

Der Landtagsabgeordnete Tobias Eckert soll für die SPD Hessen Beauftragter für Digitalisierung werden.

Der Landtagsabgeordnete Tobias Eckert möchte sich dafür einsetzen, dass Hessen nicht abgehängt wird. Er steht für ein Ende der digitalen Spaltung zwischen städtischen und ländlichen Raum. Eckert legt großen Wert auf die Chancen einer modernen, digitalen Verwaltung und ihrer Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Er fordert Digitalisierung stärker in der Bildungspolitik zu thematisieren und die Sicherheit von Menschen im digitalen Wandel zu gewährleisten.

Gepostet von SPD Hessen am Montag, 3. September 2018

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Über seine Person

Tobias Eckert wurde am 18. Dezember 1980 in Hadamar geboren und hat zunächst die Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen und dann die Westerwaldschule in Waldernbach besucht. 1998 bis 2001 absolvierte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn. 2003 bis 2006 bildete er sich zum Verwaltungsfachwirt weiter. Im Anschluss war er bis Mai 2012 im Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn beim Ordnungsamt, Gewerbe- und Wohnungsabteilung tätig. Seit 2012 ist er Mitglied des hessischen Landtages.

1998 ist er in die SPD eingetreten. Seit 2000 ist er unter anderem Vorsitzender des SPD Ortsbezirks Dillhausen, stellv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Mengerskirchen und Vorsitzender der SPD Limburg-Weilburg. Außerdem engagiert er sich als Beisitzer im Landesvorstand der SGK Hessen, als Kassierer beim Förderverein Jugendbüro Limburg- Weilburg e.V. und als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Dillhausen.

Tobias Eckert sagt: „Digitalisierung braucht aktive Gestaltung. Die digitale Spaltung von Stadt und Land muss überwunden werden. Dafür muss das Land eine aktivere Rolle beim Breitbandausbau spielen, als es derzeit der Fall ist. Statt sich nur über Verbesserungen durch die kommunale Ebene zu freuen, wären echte Hilfen des Landes mit ambitionierten Zielen für die Versorgung mit Breitband notwendig. Wer nur über 50 MBit redet, verpasst die Chancen für Hessen. Alle Fördermaßnahmen des Landes müssen sich auf den Glasfaserausbau beziehen, um diese zukunftsfähige Infrastruktur in Stadt und Land ausbauen zu können. Ohne Glaserfaserausbau gibt es keine Gigabit- Gesellschaft.“

Eine weitere Herausforderung für die Landespolitik beim Thema Digitalisierung ist zum Beispiel die Unterstützung kleinerer und mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle. „Es fehlt in Hessen an einem echten medienpädagogischen Masterplan, um in Ausbildung und Weiterbildung Menschen fit für die Digitalisierung zu machen. Ein Breitbandanschluss für die Schulen macht noch kein digitales Lernen. Digitalisierung in der Schule und Lehre müssen bereits in der Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer, der Ausbilderinnen und Ausbilder ein fester Bestandteil werden“, so Eckert.

Eckert kritisiert außerdem, dass beispielsweise die Chancen der Digitalisierung für den Bereich der Gesundheitsversorgung in Hessen bisher unzureichend angegangen worden seien, weil es kein koordiniertes Vorgehen der Landesregierung gäbe. Im Bereich E-Health werde Potential liegen gelassen, was er in Hessen nutzen und ausbauen will.

 

Mehr Informationen zu Tobias Eckert im Regierungsteam finden Sie hier:

Thorsten Schäfer-Gümbel beruft für den Bereich Digitalisierung Tobias Eckert