Solidarität in der Krise

Wir befinden uns im Moment in einer außergewöhnlichen Situation, die die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und nicht zuletzt die politisch Verantwortlichen vor enorme Herausforderungen stellt. Die Situation ist auch deshalb so außergewöhnlich, weil es schlicht und ergreifend keine Patentrezepte zur Lösung gibt. Die Corona-Krise, in der wir uns alle befinden und die das COVID-19-Virus ausgelöst hat, verlangt von vielen Menschen enorme Leistungen und Risiken ab. Wir, als SPD, haben auch unseren Teil zur Bewältigung der Krise beigetragen und staatspolitische Verantwortung übernommen mit der Zustimmung zum Nachtragshaushalt für das Jahr 2020 zur Eindämmung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in einer außergewöhnlichen Sitzung des Hessischen Landtags. Wir sind auch weiterhin bereit Verantwortung zu übernehmen, ohne dass wir die Hessische Landesregierung aus ihrer Verpflichtung entlassen. Die bestehenden Be- und Einschränkungen haben den Menschen bisher viel abverlangt. Mit den am 06./07. Mai beschlossenen Lockerungen muss nun mit Bedacht umgegangen werden. Solidarität in der Krise heißt auch, dass Freiheiten genutzt, aber nicht ausgenutzt werden dürfen.

Auf den nebenstehenden Seiten geben wir eine Übersicht zu gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Aspekten in der Corona-Krise.